Die Kameras der kommenden iPhone 2018 Modelle

Die Smartphone Hersteller liefern sich zur Zeit einen harten Aufrüstung-Wettkampf bei den Kameras. Huawei legte mit dem P20 Pro ein Modell mit Dreifach-Objektiv vor. Dieses gilt bei vielen Kennern als beste Smartphone-Kamera. Stärken sind der relativ weite stufenlose Zoombereich und die Bildqualität bei Aufnahmen mit wenig Licht.

Es ist so gut wie sicher, dass Apple bei den kommenden iPhone-Modellen versuchen wird, Huawei Paroli zu bieten. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die angesagten Kameratechnologien, welche die künftigen Top-Smartphones prägen werden.

Neue iPhones 2018

Triple Kamera

Das Huawei 20 Pro besitzt 3 Kameras:

  • Die erste besitzt eine Auflösung von 40 MP, eine Blende von 1.8 und schiesst Farbbilder.
  • Die zweite produziert Schwarzweiss-Aufnahmen mit einer Auflösung von 20 MP und einer Blende von 2.4. Die Bilder dieser Kamera werden mit denjenigen der anderen kombiniert, um die Bildqualität zu verbessern, also mehr Details abzubilden.
  • Die dritte Kamera hat ein Tele-Objektiv mit 80mm Brennweite und einer Blende von immerhin 2.8. Sie löst mit 8 MB auf.

Dank diesem Trio produziert das Spitzenmodell von Huawei Bilder von überragender Detailgenauigkeit, exzellenter Farbwiedergabe und rauscharmen Bildern bei wenig Licht. Hinzu kommt das Tele-Objektiv, das die Objekte näher heranholt als andere Smartphones.

Es ist zu hoffen, dass Apple nachzieht und ebenfalls ein Triple-Kamera-Modell lanciert. Manche Marktbeobachter rechnen damit, dass die Triple-Kamera mittelfristig zum neuen Standard für High-End Smartphones werden wird.

TrueDepth

Apples TrueDepth Kamerasystem, welches mit dem iPhone X eingeführt wurde, kombiniert Bildsensoren mit einer aktiven Distanzmessung mittels Infrarot und Näherungssensor. Die Kameraleiste des iPhone X beherbergt nicht bloß eine Linse, sondern eine ganze Batterie von Sensoren: Infrarotbeleuchter, Infrarotkamera, Umgebungslichtsensor, Punktprojektor und die (Selfie-)Kamera selbst. Darüber hinaus natürlich Lautsprecher und Mikrofon.

«TrueDepth» heisst soviel wie «echte Tiefen-Information». Die Kamera «weiss» dank der Distanzmessung genau, wie weit das Objekt von der Linse entfernt ist. Dies ermöglicht verschiedene Schlüssel-Anwendungen:

  • FaceID, die Gesichtserkennungs-Technologie, welche den Fingerabdruck-Sensoren ablösen wird
  • Die Animojis, d.h. die von der Mimik des Users animierten Avatare. Möglich werden diese dadurch, dass die TrueDepth Kamera über 50 verschiedene Muskelbewegungen analysiert, um die Gesichtsausdrücke zu spiegeln. Diese Bewegungen werden dann auf die Figur – Hase, Panda, Roboter, usw. – übertragen.
  • Snapchats «Filter», das sind Augmented-Reality-Masken, welche der User über das Gesicht legen kann.
  • Virtuelle «Linsen», zum Beispiel eine wilde Wrestler-Kriegsbemalung oder eine barocke Halbmaske mit Edelsteinen. Damit lassen sich auch lustige kleine Videos produzieren.

Irgendwann einmal wird Apple die TrueDepth-Technologie auch in der rückwärtigen Kamera verbauen, um die Augmented Reality Anwendungen zu unterstützen. Marktbeobachter rechnen aber nicht damit, dass dies bereits 2018 der Fall sein wird.

Porträtmodus

Ähnlich wie das iPhone 8 soll das künftige Einsteiger iPhone nur eine einfache Kamera haben. Allerdings bietet auch das iPhone 8 dank dem Porträtmodus interessante Möglichkeiten für Selfies. Damit sind zum Beispiel verschiedene Licht-Effekte möglich:

  • «Natural Light» - verleiht dem Bild einen natürlichen Glanz
  • «Studio Light» - das Gesicht wird sanft aufgehellt
  • «Contour Light» - betont die Gesichtskonturen, wirft also Schatten über das Gesicht
  • «Stage Light» - verdunkelt den Hintergrund, so dass du ganz im Scheinwerferlicht stehst
  • «Stage Light Mono» - dasselbe, aber Schwarzweiss

Diese Lichteffekte beruhen auf einer Bildanalyse, welche die Kamera mittels künstlicher Intelligenz vornimmt. Dabei wird das Originalbild ebenfalls gespeichert, sodass man Lichteffekte auch nachträglich einbauen kann, sofern das Foto im Porträtmodus aufgenommen wurde.

«Bokeh» bezeichnet die Hintergrund-Unschärfe, welche das Motiv im Vordergrund plastisch herausarbeitet. Auch dieser beliebte Effekt ist dank TrueDepth Technologie mit nur einer Kamera möglich. Man kann damit ein Selfie produzieren, das wie eine Profi-Studioaufnahme aussieht.

Optischer Zoom

Noch nicht am Ende angelangt ist die Entwicklung des Kamera-Zoom. Die extrem kleinen Kameras in den Smartphones bieten nur beschränkte Möglichkeiten für Teleaufnahmen. Große Zoom Bereiche sind kaum möglich, ohne dass die Kamera deutlich aus dem Gehäuse hervorragt. Diese Schwierigkeit wird umgangen, indem mehrere Kameras mit unterschiedlichen Brennweiten eingebaut werden. Mit einer geschickten Programmierung erreichen die Smartphonehersteller einen stufenlosen Übergang von der einen Kamera zur anderen, sodass sich das Ganze wie ein stufenloses Zoom anfühlt. Huawei hat dies mit dem P20 Pro vorgemacht. Hoffen wir, dass Apple mit den künftigen Spitzenmodellen zumindest nachzieht!

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/ von Barbara Wagner in Das neue iPhone 2018 geschrieben. Folge @Barbara Wagner