iPhone X Probleme und Lösungen - Kamerablitz funktioniert nicht bei Kälte

Das iPhone X besitzt eine der leistungsstärksten Smartphone-Kameras. Zwar gelten heutzutage 12 Megapixel nicht mehr als außerordentlich. Aber die Qualität einer Kamera liegt auch nicht in erster Linie in der nominellen Auflösung, sondern hängt mit anderen Faktoren zusammen. Apple nennt beispielsweise die Farbfilter, die optische Bildstabilisierung und ein neues Teleobjektiv mit starkem optischem und elektronischem Zoom. Dank der dualen optischen Bildstabilisierung, lichtstarken Objektiven und reaktionsschnellen Linsen sind auch bei wenig Licht gute Fotos ohne Blitz möglich.

iPhone X Kamerablitz funktioniert nicht bei Kälte

(Bild von: Chip)

Dabei kann sich der Kamerablitz durchaus sehen lassen. Er funktioniert bei allen neueren iPhone-Modellen als «langsamer 4fach-LED True Tone Synchronblitz». Anscheinend hilft diese Technologie, den Blitz dank künstlicher Intelligenz noch feiner auf die Lichtverhältnisse abzustimmen und für eine perfekte Ausleuchtung zu sorgen. Dieser Blitz sorgt aber manchmal auch für Probleme. Darüber berichten wir in diesem Artikel.

Das Kälteproblem des Kamerablitzes

Die neueren iPhone Modelle – iPhone X, iPhone 8, iPhone 8 Plus – haben Probleme mit der Kälte: Wenn die Umgebungstemperatur unter Null Grad fällt, verweigert der Kamerablitz seine Dienste. Einige Nutzer berichten, dass dies bei ihnen bereits bei Temperaturen über Null vorkomme, zum Beispiel, wenn sie die Wohnung lüften und das Gerät im Durchzug liegt.

Wenn man Apples Kamera-App verwendet und den Blitz manuell dauerhaft aktiviert, schießt die Kamera Bilder, ohne den Blitz auszulösen. Fremd-Apps weigern sich teilweise, überhaupt ein Bild zu schießen. In allen diesen Fällen wird keine Fehlermeldung angezeigt. Ärgerlich auch ist diese Fehlfunktion auch für diejenigen, welche den Blitz als Benachrichtigungs-Signal verwenden: Sie verpassen dadurch neu eintreffende Messages und Anrufmeldungen.

Was meint Apple dazu? Laut dem Hersteller sind die iPhone-Geräte auf Temperaturen zwischen 0 und 35 Grad ausgelegt. Bei kühleren Temperaturen müsse man mit Problemen rechnen. Allerdings erwähnt Apple als mögliche Probleme nur die verkürzte Akku-Laufzeit, nicht aber Fehlfunktionen des Kamerablitzes.

Tatsache ist, dass das iOS die Leistung bei Kälte automatisch drosselt, um ein ungewolltes plötzliches Abschalten zu vermeiden. Dies könnte ein Grund für die Fehlfunktion des Blitzes sein. Immerhin ist die Blitz-Funktion des iPhone komplex und damit sensibel. Gut möglich, dass derartige diffizile Funktionen bei reduzierter Systemleistung schneller versagen als bei den simpler gebauten älteren Modellen.

Jedenfalls liegt es nicht an der Hardware des LED-Blitz selber: Die Taschenlampen-Funktion ist nämlich vom Problem nicht betroffen. Das Licht funktioniert auch bei Kälte. Theoretisch könnte man das Problem also umgehen, indem man einfach die Taschenlampe aktiviert, bevor man ein Foto macht. Unklar ist, ob Apple bei einem Update eine Lösung für das Kälteproblem des Kamerablitzes nachreichen wird. Solange dies nicht der Fall ist, sollte man sich darüber freuen, dass es fast keine Lichtverhältnisse gibt, unter denen ein Blitz zwingend erforderlich ist. Denn das iPhone X schießt ja – wie bereits erwähnt – dank Bildstabilisator und großen Blendenöffnungen auch bei sehr wenig Licht noch farbtreue und scharfe Bilder.

Tipp: iPhone Probleme beheben mit Tenorshare ReiBoot

Neben Fehlfunktionen des Kamerablitzes kommen bei den aktuellsten iPhones noch andere Software-Probleme vor, zum Beispiel, dass Apps einfrieren, das Gerät einen Bluescreen anzeigt oder dass der Bildschirm einfach schwarz bleibt. Die einfachste Maßnahme bei allen dieser Probleme ist natürlich die Radikallösung: das Smartphone in den Werkzustand zurücksetzen und neu einrichten. Dabei gehen aber sämtlich Daten verloren und alle Apps sind neu zu installieren und zu konfigurieren.

Das Programm Tenorshare ReiBoot hilft in fast allen Fällen mit seinen bequemen und sicheren Rettungsfunktionen. Tenorshare ReiBoot ist Programm, das eigens für die softwareseitige Reparatur von iOS-Geräten konzipiert wurde. Im Gegensatz zur Apple-Software iTunes ist Tenorshare ReiBoot besonders flexibel und ermöglicht eine Systemreparatur nach den indivduellen Wünschen des Benutzers.

Die Software behebt die meisten iOS-Probleme, die bei iPhones, iPads und iPods vorkommen können. Es schafft selbst bei gewissen Problemen mit Apple TV (tvOS) Abhilfe. Hier folgt eine Liste der wichtigsten Funktionen dieser Software:

  • Lösung von über 50 verschiedenen iOS Problemen, zum Beispiel Apps-Hänger, schwarzer Bildschirm, Bluescreen, Update-Fehler, usw.
  • Aufheben der Bildschirmsperre, und zwar auch dann, wenn das Gerät deaktiviert ist
  • Lösung bei Boot-Problemen. Boot-Probleme sind Fehler des iOS beim Aufstarten: Es kommt vor, dass das iPhone beim Hochfahren hängenbleibt oder in einer Endlosschleife immer wieder neu startet (Boot Loops).
  • Zurücksetzen auf die letzte iOS-Version. Wenn das Update missglückt oder wenn man mit einer instabilen Beta-Version experimentiert, kann es notwendig werden, das Gerät auf die letzte stabile Betriebssystem-Version herunterzustufen. Tenorshare ReiBoot erledigt dies einfach und sicher.
  • Wenn das Smartphone aufgrund eines fehlgeschlagenen Wiederherstellungs-Versuchs oder eines Sicherungs-Fehlers in iTunes stecken bleibt, löst Tenorshare ReiBoot das Problem.
  • Tenorshare ReiBoot kann das Gerät auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, wenn iTunes dafür nicht zur Verfügung steht.

In der Gratisversion kann Tenorshare ReiBoot das iPhone aus dem Recovery-Modus zurückholen. Den vollen Funktionsumfang entfaltet das Programm in der kostenpflichtigen Vollversion.

/ von Barbara Wagner in iPhone X Tipps geschrieben. Folge @Barbara Wagner